Provinzialloge von Niedersachsen

Wissenswertes über die Provinzialloge von Niedersachsen

Die Provinzialloge wurde im Jahr 1777 in Hamburg gestiftet. Schon vorher - 1741 - hatte die Englische Großloge eine "Provinzialloge von Niedersachsen" ins Leben gerufen. Die Stiftung der Loge im Jahr 1777 machte sie dann zu dem, was sie heute noch ist: Einer wichtigen Organisationseinheit der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland (GLLFvD)  - des Freimaurerordens. A.L.von Spörcken war damals der erste Provinzialgroßmeister.

In der Struktur der GLLFvD  ist die Provinzialloge die Zusammenfassung der Andreaslogen und Johannislogen ihres Bezirks, der von Sylt im Norden bis nach Holzminden im Süden reicht. Sie übt die Verwaltung und Aufsicht über diese Logen aus. Auch hat sie der Förderung des Ordenslebens zu dienen.

Gegenwärtig gehören acht Andreaslogen und zweiunddreißig Johannislogen der Provinzialloge an (siehe: die Logen) .

An der Spitze der Provinzialloge steht der Provinzialmeister. Er wird von der Mitgliederversammlung gewählt.

Rechtlich betrachtet ist die Provinzialloge ein rechtsfähiger Verein, dem die Rechtsfähigkeit vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg am 27. Dezember 1899 bestätigt wurde. Sie erhielt die Rechtsfähigkeit erneut - nachdem die Nationalsozialisten alle Logen geschlossen hatten - nach der Wiederaufnahme der freimaurerischen Arbeit am 2. Oktober 1948.

Sitz und Büro der Provinzialloge befinden sich in Hamburg. Fast jeder Hamburger kennt das eindrucksvolle Logenhaus an der Moorweidenstraße , über dessen Eingang in Stein gemeisselt "PROVINZIALLOGE VON NIEDERSACHSEN" steht.

Die Kontaktdaten finden Sie im "Impressum". 






Die berühmten Mozart-Säle und etliche weitere Räume im Logenhaus stehen der Öffentlichkeit für Veranstaltungen zur Verfügung - hier finden Sie alle Informationen dazu.